Teamschule auf dem Weg zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Auf den Spuren der Vergangenheit: Neuntklässler besuchten nun den jüdischen Friedhof und engagieren sich, um „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu werden.

Gelebt wird es alltäglich, nun hat sich die Teamschule dazu entschieden, es ganz offiziell zu machen: Sie will „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ werden. Auf dem Weg dort hin besuchten die Neuntklässler gemeinsam mit ihren Lehrkräften Franco Simone und Ulla Wotte, Schulzozialarbeiterin Simone Minnemann sowie Dr. Sabine Omland vom Förderverein Alte Synagoge am 8. Mai 2019 den jüdischen Friedhof. Das Datum markiert das Ende des zweiten Weltkrieges. Am Ende des Tages kehrten die Schüler mit neuem Wissen und großen Emotionen in die Schule zurück, sodass sie sich dazu entschieden, Informationen rund um den Besuch in einer PowerPoint-Präsentation festzuhalten. Diese wird im Rahmen der Sommerpräsentation am 4. Juli 2019 einem breiten Publikum vorgestellt. So leisten die Schüler nicht nur Aufklärungsarbeit, sondern machen auch auf die nach den Sommerferien beginnende Unterschriftenaktion aufmerksam. Um nämlich das Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu erhalten, müssen 70 Prozent aller Menschen, die in der Teamschule lernen und arbeiten, mit ihrer Unterschrift versprechen, sich gegen Diskriminierung an der Schule stark zu machen.
Weitere Informationen gibt es in den Presseartikeln des Westfälischen Anzeigers und der Westfälischen Nachrichten.