10. Dezember

Nikolaus & Co: Teil 3

Santa Claus und Rudolph

Spät in der Nacht zum 25. Dezember kommt Santa Claus und bringt den amerikanischen Kindern mit einem fröhlichen „Ho ho ho!“ auf den Lippen ihre Geschenke.

Der gute alte Knabe fliegt mit einem Schlitten, der von acht Rentieren gezogen wird, durch die eisig kalte Winternacht.

Rudolph, das berühmteste aller Rentiere, ist schon von weitem an seiner rot leuchtenden Nase erkennbar. Er führt den Schlitten an und bringt Santa Claus sicher von Haus zu Haus.

Der berühmte Santa Claus ist aus einem Gedicht von Clement Moore (1779-1863) entstanden. Der hatte sich die Geschichte von Santa Claus, der am Weihnachtsabend durch den Kamin steigt, um den Kindern ihre Strümpfe zu füllen, als Weihnachtsüberraschung für seine eigenen Kinder ausgedacht.

Allerdings dachte er nie daran, die Verse zu veröffentlichen. Ein enger Freund der Familie schickte das Gedicht heimlich an eine Zeitung, in der es ein Jahr später mit einer Zeichnung des Cartoonisten Thomas Nast erschien. Nast zeichnete Santa Claus als einen sympathischen kleinen, kugelrunden Kerl mit weißem Bart, der genüsslich sein Pfeifchen raucht.

„The Night before Christmas“ wurde über Nacht zum beliebtesten Weihnachtsgedicht der USA. Sein heutiges „Aussehen“ (rot-weißes Gewand, Zipfelmütze, schwarze Stiefel….) verdankt Santa Claus/der Weihnachtsmann einer bekannten (amerikanischen) Getränkefirma. Von Amerika aus „schwappte“ nicht nur das Getränk, sondern auch diese Darstellung über die ganze Welt.

(Quelle: Weihnacht, Weihnacht überall. Weihnachtsbräuche aus aller Welt)

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