11. Dezember

Der Adventskranz

In der Vorweihnachtszeit darf ein tannenduftender Adventskranz nicht fehlen, denn nichts symbolisiert auf schönere Weise das Herannahen des Weihnachtsfestes. Mit jeder brennenden Kerze rückt das Fest ein klein wenig näher.
Der erste Adventskranz hing vor über hundert Jahren im „Rauhen Haus“, einem Waisenhaus für Kinder und Jugendliche (vor allem Jungen) in Hamburg. Der Pfarrer Johann Hinrich Wichern (1808-1881) wollte den Jungen die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen und ließ am großen Holzleuchter des hauseigenen Betsaals 24 Kerzen anbringen.

Jeden Tag wurde während der Adventsandachten eine weitere Kerze entzündet. Mit der Zeit verbreitete sich dieser Brauch im ganzen Land. Dabei wurde aus dem großen Holzleuchter ein grüner Kranz (grün als Zeichen der Hoffnung) mit vier Kerzen, für jeden Adventssonntag eine.

Die Kerzen waren ursprünglich rot (rot als Symbol für die Liebe Jesu). Das Schleifenband war eigentlich violett (violett ist die liturgische Farbe der Adventszeit).

(Quelle: Weihnacht, Weihnacht überall. Weihnachtsbräuche aus aller Welt)

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