6. Dezember

Nikolaus & Co. - Teil 1

Weißer Rauschebart, roter Mantel, ein schwerer Sack voller Geschenke auf dem Rücken und die Rute in der Hand – wer kann das nur sein? Nikolaus? Der Weihnachtsmann?

Heutzutage haben sich die traditionellen Figuren des Heiligen Nikolaus, seines Begleiters Knecht Ruprecht und die des Weihnachstmanns so sehr vermischt, dass der Ursprung der einzelnen Gabenbringer fast in Vergessenheit geraten ist.

Um den Heiligen Nikolaus ranken sich viele Legenden. Die wohl bekannteste besagt, dass er eines Nachts drei arme Mädchen mit Goldstücken beschenkte, um sie vor großem Leid zu bewahren (ihr Vater konnte ihnen keine Mitgift zahlen; für die meiste Frauen bedeutete das damals, dass sie dann nicht „versorgt“ waren und sich ihren Lebensunterhalt z.B. als Prostituierte erarbeiten mussten).

Die Freude der Mädchen war groß und so ging er als Wohltäter und Gabenbringer der Kinder in die Geschichte ein. Mit den Jahren entstand der Brauch, in Anlehnung an die Wohltaten des beliebten Heiligen, an seinem Namenstag, dem 6. Dezember, die Kinder mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken zu erfreuen.

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