Drehort Schloss – Teamschüler im Rampenlicht

Sechstklässler der Drensteinfurter Teamschule drehen einen Film vor historischer Kulisse. Das Ganze ist Teil eines Fremdsprachenwettbewerbs.

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Zwei Schülergruppen des sechsten Jahrgangs der Teamschule nehmen am Bundeswettbewerb Fremdsprachen in Englisch teil.

Aus der Klasse 6c haben neun Schüler im Projektunterricht eine Idee für einen eigenen Text entwickelt. Wollten sie zunächst nur „Schule früher“ in einem lustigen Sketch vorspielen, entstand nunmehr die Idee, den aktuellen Unterricht, darzustellen. Der Titel lautet: „A visit from the School Inspector – or – how learning can be fun“. Der Beitrag endet mit dem Lied von Pink Floyd, „Another brick in the wall“. Auch hier haben die Sechsklässler den Text neugeschrieben. In ihrer Version ist das Lied eine Aufforderung an Lehrer, den Wissensdurst der Kinder ernst zu nehmen.

Die weitere Gruppe, die am Englisch-Wettbewerb teilnimmt, besteht aus vier Mädchen der Klasse 6d. Sie haben selbstständig einen Dialog in Englisch erarbeitet. Alle Schülerinnen spielen ein Instrument, und sie begegnen sich in verschiedenen Zeitepochen. Dieser Dialog wird als Video aufgenommen. Daher haben sich die Schülerinnen auch um Requisiten und Kostüme gekümmert. Um die entsprechende Kulisse für ihren Dialog in der Vergangenheit zu haben, hatten die Mädchen die Idee, Szenen im Haus Steinfurt zu drehen.

Margarethe Freifrau von Landsberg und ihre Tochter Marie-Gabrielle Gräfin von Oppersdorff waren schnell bereit, die Schülerinnen in ihrem Anliegen zu unterstützen. Auch die ältere Schwester und Eigentümerin des Schlosses, Marie-Antoinette Gräfin von Meran, fand die Idee gut, und so wurden die Mädchen ins Schloss eingeladen.

Dort konnten die Szenen ihres Dialogs, die in der Barockzeit spielten, gefilmt werden. Jörg Hattrup, Lehrer an der Teamschule, übernahm die Filmaufnahmen.

Die Schülerinnen wurden herzlich im Schloss empfangen. Sie verbrachten einen spannenden Nachmittag und setzten mit dem Drehort am quasi Originalschauplatz ihrer Film-Idee das I-Tüpfelchen auf.

Quelle: Westfälische Nachrichten, 04. Februar 2014