Schulbank trifft Werkbank

Wie entsteht eigentlich ein Dach? Was macht ein Metallbauer? Wie gestaltet man Räume oder fertigt individuelle Möbel an?

Handwerk erleben, Zukunft entdecken

Und welche Fähigkeiten braucht man in einem handwerklichen Beruf? Antworten auf diese Fragen erhalten die Schülerinnen und Schüler unseres 9. Jahrgangs beim Projekt „Schulbank trifft Werkbank“. Gemeinsam mit zahlreichen Drensteinfurter Handwerksbetrieben schaffen wir die Möglichkeit, verschiedene Berufe dort kennenzulernen, wo sie täglich ausgeübt werden: direkt in den Betrieben. Anstatt nur über Ausbildungsberufe zu sprechen, erleben unsere Schülerinnen und Schüler das Handwerk mit allen Sinnen: Sie beobachten, fragen nach und dürfen an vielen Stationen selbst aktiv werden.

Ein Gemeinschaftsprojekt für die Berufsorientierung

„Schulbank trifft Werkbank“ ist ein fester Baustein der Berufsorientierung an der Teamschule Drensteinfurt. Ziel des Projekts ist es, Jugendlichen frühzeitig praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Berufe des Handwerks zu ermöglichen.

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen unserer Schule und den örtlichen Unternehmen lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur verschiedene Berufsbilder kennen, sondern erleben auch die Menschen, die hinter den Betrieben stehen. So entstehen erste Kontakte, die später den Weg zu einem Praktikum oder sogar einer Ausbildung ebnen können.

So läuft das Projekt ab

An drei Projekttagen besuchen die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen verschiedene Handwerksbetriebe in Drensteinfurt. Jede Gruppe verbringt rund 45 Minuten in einem Betrieb und wechselt anschließend zur nächsten Station. Insgesamt lernen die Jugendlichen innerhalb der Projekttage zahlreiche unterschiedliche Gewerke kennen. Zwischen den Besuchen bleibt genügend Zeit für den Weg zum nächsten Betrieb und den Austausch über die gesammelten Eindrücke. Vor Ort stellen die Betriebe ihre Arbeitsbereiche, Werkstätten und Maschinen vor. Im Mittelpunkt stehen jedoch die praktischen Stationen: Die Schülerinnen und Schüler dürfen selbst ausprobieren, Werkzeuge kennenlernen und kleine handwerkliche Aufgaben übernehmen. So wird Berufsorientierung zu einem echten Erlebnis.

Handwerk zum Anfassen

Ob Metallbau, Haustechnik, Dachdeckerhandwerk, Garten- und Landschaftsbau, Friseurhandwerk, Zweiradtechnik oder Raumgestaltung – die Vielfalt der teilnehmenden Betriebe zeigt eindrucksvoll, wie abwechslungsreich das Handwerk ist.

Dabei geht es nicht nur um Werkzeuge und Maschinen. Die Jugendlichen erfahren auch,

  • welche Aufgaben die einzelnen Berufe umfassen,
  • welche Fähigkeiten wichtig sind,
  • wie eine Ausbildung abläuft,
  • welche Karrierewege das Handwerk bietet
  • und welche Zukunftschancen in den verschiedenen Gewerken liegen.

Fragen sind dabei ausdrücklich erwünscht – denn der persönliche Austausch mit den Auszubildenden und Fachkräften macht einen großen Teil des Projekts aus.

Unsere Partnerbetriebe

Das Projekt lebt vom Engagement zahlreicher Drensteinfurter Handwerksbetriebe, die ihre Türen öffnen und den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke ermöglichen. Zu den beteiligten Unternehmen gehören unter anderem:

  • Baumschule Bertels
  • Demjanow Bauunternehmen
  • Hagedorn Haustechnik
  • Haarmanufaktur
  • Holtkamp
  • Hoppe
  • HST Metallbau
  • Kunz
  • Lenz-Lohmann
  • Neumann
  • Raumgestalter Stöppler
  • Zweirad Mürmann

Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank für die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit, insbesondere Frau Hagedorn und Frau Kunz, die die Organisation federführend in die Hand genommen und dieses Projekt auf die Beine gestellt haben!

Gemeinsam Zukunft gestalten

„Schulbank trifft Werkbank“ zeigt, wie erfolgreiche Berufsorientierung gelingen kann: Schule und regionale Unternehmen arbeiten Hand in Hand, um jungen Menschen Perspektiven aufzuzeigen. Viele Schülerinnen und Schüler entdecken während der Projekttage neue Interessen, gewinnen wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt und knüpfen erste Kontakte zu möglichen Praktikums- oder Ausbildungsbetrieben. Wir freuen uns, dieses besondere Projekt gemeinsam mit unseren regionalen Partnern Jahr für Jahr fortzuführen und unseren Jugendlichen damit einen wichtigen Schritt auf ihrem Weg in die Berufswelt zu ermöglichen.

Hier ein paar Einblicke in die letzten Jahre des Projektes: 2024 und 2025.

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